Middle Week Insanity 2.0

Warum tust das?

Sagst…es wäre eine Lüge von der Wahrheit, die über die Lüge regiert und die Wahrheit unterdrückt so dass die Wahrheit dann doch von der Lüge zerpflückt wird.

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Bella und das Ersticken des BartBombenManns

Wir saßen im Bus auf dem Rückweg. Ganz hinten wollten wir unser Platz sichern. Hatten die fünf Plätze voll mit Sachen beladen und unser Arsch hatte sich gerade so super an der Liegelage unseres Körpers angepasst.

Wunderbar horn bescheuert lügten wir uns die Hucke voll, wenn jemand nach einem Platz fragte :“Ne, hier kommen noch zwei !“ und redeten über unsere imaginären Freunde, die wir mental auf whatsapp anschrieben.

Eigentlich schrieb ich in Wirklichkeit an die Gruppe und spamte Blödsinn.

Der Bus fuhr an.

Perfekt.

In Gyor angekommen, stiegen mehr Leute ein. Plötzlich stieg ein „orientalisch-“ angehauchter Mann mit langen Bart und in schwarzen „Kleid“-Tunika ein. Er dirigierte zwei Frauen in Kopftuch und langen Kleidern und zwei Männer in normalen westlichen Klamotten.

Ich hoffte er kam nicht zu uns.

Kein Platz weit und breit.

Ich sah an jedem Sitz ein Kopp‘ rausragen.

Damn seriously!

Er kam her und sagte arogant zu Bella:“Menage to let us to sit!“ oder so was.

Bella erschrocken und zugleich genervt, kam zu meiner Seite.

Der Bartman ließ seine Frau, Schwester, Tochter was auch immer am Fenster sitzen. Die andere Frau fand vor uns Platz mit den anderen Mann. Jetzt blieb nur der Bartman selbst und sein dicker Bruder, Freund, Schwager was auch immer. Als der Bartman sich neben seiner Frau setzte, rastete Bella komplett aus.

Sie sah es auf sie zu kommen.

Der Koloss

Ein Wirbelsturm von Keimen und Geruch

Der Obertornado in Gebrauch von fast zwei Sitzplätzen

Er setzte sich in der Mitte neben Bella. Sie raunte „ekelhaft“, „hier stinkt es“, „boah muss der sich breit machen“.

Ich weiss nicht ob der karamellbraune Mensch es verstand, aber er zog seine Jacke aus.

Es war vorbei.

Aus für Bella.

Sie redete gegen den Typen die ganze Zeit so dass ich lieber Musik hören wollte.

Bis nach Wien blieben sie sitzen.

„Stell dir vor der hat eine Bombe der Islamist!“,sagte Bella.

„Ja, sei still jetzt, vielleicht hat er andere Pläne!“

Ich hatte eh nicht das Gefühl, dass ich in dieser Nacht sterben sollte. Man hat ja manchmal solche Ahnungen, aber anderes Thema.

Als sie austiegen, nahm der Bartman seinen schweren großen Rucksack und legte es neben der Frau.

Nicht wahr…dachte ich.

Die Frau hatte ihre eigene Tasche und dann einen kleinen Koffer und er gab ihr den Rucksack!?!

Ja sie nahm es und trug es langsam und mit Mühe raus, wo der BartBombenMann schon längst draußen war.

Ich war stinkig irgendwie und wäre am liebsten raus gegangen um ihm meine Meinung zu geigen.

Aber so einen bombigen Tuninareketen zu pisacken und provizieren in hier und jetzt war für mich keine Option.

Das hat sich die Frau ja selbst ausgesucht.

Und die arme Bella zog dicke Menschen an…denn als sie sich einen Sitzplatz weiter setze weil sie sich an diesen hier ekelte, obwohl der Bruder Karamell schon längst weg war, kam die nächste….Kolossin in Trenchcoat.

Ebenfalls Anspruch auf zwei Sitzplätze.

Damn Bella, damn Physic!

Bella und die „grins‘ net‘ so“-Braut

Es regnete unentwegt und von allen Seiten war es windig.

Wir konnten gerade so unsere Schirme halten. Meiner war schon zwei Mal umgeknickt.

An der Gondel angekommen, freuten wir uns schon auf das schöne Schloss von Budapest.

Leider eine Enttäuschung. Es gab dort nichts, das mit den uralten Räumen vom alten Schlosshof zu tun hatte. Ein Stuhl da, ein Schrank hier und drei Skulpturen aneinander gereiht. Der Rest alles archäologische Funde von Anfang der Dinos bis heute. Am Ende das gleiche wie im Nationalmuseum.

Wir wollten die Treppen hoch laufen als ich den einen Asiaten, der das Gemälde bestaunte, fragte, ob er ein Bild von uns beiden macht. Es war tatsächlich kein Verkehr auf der Treppe und das große Gemälde oben war ein sehr schöner Hintergrund.

Wir standen da oben, als plötzlich ständig jemand runter lief.

„Also ich weiss nicht Bella, aber wir ziehen Menschen an. Ständig, egal wo wir hingehen wo es leer ist. Es kommen hinter uns immer Menschen und es wird voll.“,sagte ich etwas genervt und schaute zum Fotografen.

Er lächelte wie ein Buddha und wartete. Er war sehr geduldig und sagte, er schaue bis alle weg sind.

„Ah , Arenev, und jetzt!“, erwähnte Bella und lachte wieder nur.

Die Menschenmengen verteilten sich anscheinend und gingen sogar langsamer runter.

Ich wurde wütend, innerlich kochte ich. Ich hatte auch noch meine Tage.

Es kam alles auf einmal und dann richtig fett.

Während wir warteten, beschwerte ich mich wieder kurz etwas lauter. Eine Männerhorde kam uns entgegen.

Einer grinste uns starrte mich an.

„Grins‘ net‘ so und lauf weidder!“, sagte ich.

„Geh doch selbst weiter!“, entgegnete er als er in meiner Höhe an der Treppe war und lief runter.

Seine Freunde sagten nichts.

Keiner.

„Arenev, ich habe dir doch gesagt, es verstehen viele Deutsch, so wie gestern die Frau im Restaurant!“, sagte Bella und lächelte.

„Sorry, musste wieder meine Gedanken laut ausprechen!“

Das Foto war gemacht.

Ja das war es wieder. Ich konnte es nicht lassen. Tatsächlich war letztens eine Frau im Restaurant neben uns mit ihren Mann und hatte ein sehr kurzes Kleid an. Hing gerade so unter ihre Poritze. Das Kleid war schwarz und körperbetont, elastisch, so dass man jede Delle sehen konnte. Und die dünnste war sie nicht….gar nicht.

Ich weiss nicht wie , aber ich sagte dann :“Boah, da hat sich da jemand eine Presswurstkondom in Schwarz ausgesucht!“

Sie schaute zu mir und zuppte an ihr Kleid.

„Arenev, hör auf…die hat dich verstanden!“, flüsterte Bella.

Himmel Herr und Zwirn, meine unkontrollierten Lippen am Budapester Hof!

Bella und der Museumstoilettentürkamerazerstörer

Budapest…das Nationalmuseum

Blond Bella on tour

Hatte kein amour

Aber eine Schwur

Dass sie nie wieder eine Toilette mit kaputten Türgriff betreten wird!

Nachdem wir wieder gestärkt in das Nationalmuseum eintraten, wollte Bella noch einmal auf kleine Prinzessinnen.

Ich wartete und wartete als sie aufgeregt wieder raus kam.

„Boah, ich könnt wieder ausrasten! Bin rein gegangen und habe es nicht so ernst genommen mit dem fehlenden Türgriff und hab nur das Schloss zugemacht. Als ich raus wollte, ging gar nichts. Ich drehte daran und trat dann einmal gegen die Tür und hab nach Dir gerufen. Dann bin ich drauf geklettert und bin über die Tür dann wieder raus gekommen. Stell dir vor, da wäre ein geschlossenes Klo, da wäre ich garnet‘ raus gekommen und hätten die Feuerwehr anrufen müssen…hmm..und meine Kamera ist auf dem Boden gefallen!“,erzählte sie.

„Oh noo…“

„Ja und das Display ist kaputt! Totally destroyed“

Sie schaute traurig aus der Wäsche, aber mit der Mütze sah das voll lustig aus.

„Man kann ja noch Fotos damit machen und wenn du zu Hause bist, lass Dich überraschen! Surprise surprise!“, wollte ich sie zum Lachen bringen.

Es half nichts, aber ja sie machte die meisten Bilder damit ohne dass sie was davon sah.

Bis heute

Und ja wir haben uns deswegen überall in den Budapester Gästebüchern dafür bedankt!

Bella und der Putzlappenscheuerkönig

Budapest

Etwas noch lauwarmes sonniges Wetter und Abendstimmung auf den Gesichtern der Menschen zu erkennen.

Ein Bürohengst hier

Eine Familie da

Auf dem Boden ein Obdachloser

Schläft

Das Hotel mitten in der Stadt. Wir laufen zum Hotel. In der Umgebung alles was das Herz begehrt.

Blaha Lujza Ter.

Schöne alte Gebäude, Restaurants und Shops sind ebenfalls alle hier.

Im Zimmer angekommen, geht die blonde langhaarige Bella direkt an die Arbeit der „sieben Hygienesuperwomans“.

Ihre Waffe: SoS-Desinfizierungstücher

Ihre Kleidung: Schlabber-New-York-Hose und Sweater in Grau. Ausgeleiert von der Fahrt.

Ihre Mission: Alles weg säubern, was angefasst wird!

„Ja, du, meine Mutter hat Housekeeping im 5 Sterne Hotel in Offenbach gemacht und beobachtete wie der Putzmann mit dem selben Putzlappen über das Klo ging und dann Waschbecken und dann die Gläser trocknete. Kulturverständnis, aber keine Hygieneverständnis!“

„Du weisst nie wie die sauber machen!“, sagte ich.

Ja das stimmte wohl und ja wir waren im Stadtteil Pest angekommen.

Pest

Bella und die Nebenseitenlinksfrau

In the middle of nowhere

Zwei Sitze, vier Blonde.

Es ward nacht… Oder besser eine etwas aufgeregte Nacht fing an.

Wir saßen im Bus nach Wien. Nein, wir sind nicht mehr 15 oder nein, wir sind nicht auf Klassenfahrt. Aber das war die Idee dahinter…etwas anderes als Fliegen und vor allem mehr sehen. Und wieder Bus fahren nach fast 11 Jahren. Dachten wir zumindest an dem Abend wo wir uns entschieden Flixibussi auszuprobieren. Wir beide sind ja labberfreudig und mögen was daneben zu tun.

Und ja Endstation war Budapest, Mission Soho a la Ungarn erleben.

Das Wetter war mild. Perfekt für uns . Bella und ich bekamen einen Graus als wir einstiegen. Alle Plätze belegt …also schlaffreudige Menschen an jeweils zwei Sitzen. Wir waren sehr nett, super nett, dass wir sie weckten und uns doch nach ganz vorne setzten. Bella saß rechts neben einer blonden großen überdimensionalen Frau und guckte schon so begeistert. Sie rollte die Augen während sie so tat als würde sie nach was bei mir suchen. Ihre Nachbarin sah begeistert aus und lachte mit großen glänzenden Augen an. Dachte sie wir sind ab dato BFF und laufen Hand in Hand durch die grüne Wiese!?!

Bella fragte nach dem Handy nochmal und bewegte ihre Lippen….zum Entcodieren:“Die stinkt und riecht nach Uuuuuurrriiiin!“ Und da drehte die Madame de Pompadour wieder ihren Kopf und grinste. „Verstanden!“, sagte ich und guckte auf mein Handy.

Meine Sitznachbarin war eher wortkarg und sah wie eine Eiskönigin aus. Kalt, aber sie roch auch nach nichts. Da war es wieder.

Bella hatte ihren Kopf und Nackenkissen um ein Date gebeten…sie lag jetzt etwas da und die Füße nach vorne oben gestreckt. Das tat uns beide gut. Plötzlich drehte sie ihren Kopf kurz. Dann wieder. Und dann wieder bis das große Mädchen sich kurz umdrehte und sich etwas bewegte und weiter Candy Crush auf ihren Tablet spielte. Bella bewegte ihre Haare wieder zur anderen Seite und schaute sie an. „Können sie bitte ihren Ellenbogen nicht ständig gegen meine Schulter bewegen.“ „Ich bin Linkshänder und kann mich nicht noch kleiner machen!“ „Ja aber wenigstens versuchen mit der anderen Hand zu spielen!?!“ „Das ist nicht möglich!“, trotze sie genervt. Ich hatte keinen Bock auf die Diskussion. Vielleicht heulte das überdimensionale Mädchen ja dann und wir wären auf einen anderen Platz. Bella sagte ich, wir können tauschen.

Jetzt saß ich da.

Aber es hatte nix zu tun, dass ich dünner war…sondern das große Kind brauchte tatsächlich zwei Plätze und ja „ES“ roch nach Urin und Schweiß. Diesen beißenden Geruch durfte ich 300 km ertragen und hoffte jedesmal, dass sie aussteigt. Unglaublich, aber als hätte sie keine Dusche zu Hause sah sie nicht aus. Hatte iphone umd Tablet. Als sie raus ging brauchte ich eine Stunde bis ich das sichere Gefühl hatte mich auch auf ihren Platz auszustrecken und endlich mal einzupennen.

Manche Menschen können sich halt gar nicht riechen.

Middle Week Insanity 1.0

We shared together

The time

The thoughts

The truth

Her

Everything you have destroyed

Now you are feeling guilty and will never die but always feel the pain inside

Also was manche Menschen anderen versprechen, kann mir am Antilopena***** vorbei gehen. Aber zur Zeit beschäftige ich mich sehr damit ja keine Unwahrheiten zu akzeptieren. Geschweige denn, dass ich Lug und Betrug nicht abhaben kann.

Aber warum lügen wir ?

Notlügen, wo hören sie auf eine Lüge zur Not zu sein?

Schweigen…ist das dann auch eine Art von Lüge?

Vielleicht hängt es damit zusammen, was gelogen wurde und an was du glauben willst!?

Unwort zu

Licht aus

Welt vorbei

Der „skyfall“- Martini und wie „attention“ mein Leben ruinierte

Die dunkle Nacht über dir und mir

Unsere Sterne leuchten

Einer schöner als der andere

„….upon your what you expect..“

„…hide it from the start…“

„…..parfume regret….“

Aufmerksamheit

Das ist in unseren Genen

In unseren Chromosomen

Das Du und Ich in Uns

Es erhellt die Nacht

„…you don’t want my heart…“

Genauso sollte es sein

Hide and seek

Einen Martini hier und eine Gin dort

Drei Cocktail über deine Seele und ein kleines Wein über dein Herz

Alles lacht und das Eine steht über Dich

Wie ein Tornado über alle Universen

„…swept away i am stolen…“

„…we will stand tall…“

„…and have it all…“

SKYFALL

Die Brücke zu Drina und wie der Dalmatiner mich verfolgte

Ich erinnere mich…ich war 7 Jahre alt. Kurz bevor wir nach Deutschland kamen.

Es war ein heißer Nachmittag und wir Kinder spielten im Garten mit dem Hund. Es klingelte das Telefon.

Meine Mom mit den hellbraunen gelockten Haaren stand von der Haustreppe auf und verschwand in der Küche. „Oj Nera, a po shkon te Nana e Mimozës me marr do shiqer se skena edhe shitoret kan mshel dyrt per protest?!“, sagte sie und ging wieder in das verdunklte kühle Haus hinein.

Ich lief zum Nachbarhaus und stand vor den riesen Toren aus Leichtmetall in graublauer Farbe. Ich hörte niemanden. Zumindest keine Menschen als ich daran klopfte. Die Tür war offen nachdem ich die große Klinke mit einem Ruck bewegte. Ich lief in den Hof des Hauses und fragte leise ob jemand da ist. Vor mir die kleine Garage und das weisse verdreckte Auto.

Ein Kadett? Was ja üblich war in den frühen Neunzigern nachdem schon längst viele aus dem Ausland immer mit den gleichen Wagen kamen. Die Farbe immer in Rot aber dieser war in Weiss.

„A eshte dikush aty- oj Mimozë!?“, fragte ich etwas lauter …. …es kam auf mich zu…das weisse Etwas mit den schwarzen Flecken. Ich hatte Angst und weglaufen war gerade nicht so mein Ding. Ich sah das Auto an, während der Hund etwas schneller lief. Er spürte meine Angst.

Ich sprang auf die Haube des Autos als er anfing mich anzubellen. Und anschließend kletterte ich auf das Dach zur anderen Seite als der Hund von unten eine Kreis um das Auto machte und von der anderen Seite mich abfangen wollte. Kaum auf dem Gepäck gerutscht, fasste er mich kurz an dem Waden. Ich weiss nur, dass ich versuchte wieder vom Autodach auf die andere Seite zu springen…als er mich auf der Motorhaube angekommen an der Hose biß und zog…so dass ich mich kurz drehte. Er schubste mich als ich versuchte wieder von der Haube auf das Dach zu klettern und ich griff nach dem Scheibenwischer…meine blonden Haare waren voller Staub….er sprang halb auf die Haube und erfasste zwei Male meine Oberschenkel….ich zog die Scheibenwischer noch einmal.

Ich blieb auf den Dach während der Hund bellte und bellte und plötzlich jemand aus dem Haus kam. Tante Lija war da. Wurde auch Zeit und beruhigte den Hund.

Ich weiss nur, dass ich voller Erleichterung auf dem Dach lag und danach mich nur an die etlichen acht Spritzen an beiden Pobacken erinnern kann.

Schmerzhafter als die Bisse und Kratzer des vierten Weltkrieges an dem Tag als ich bei Mimoza nur Zucker für meine Mom holen sollte, weil die jugoslawischen Soldaten alle albanischen Läden bedroht hatten und diese zu waren.

Aus Protest

When doves cry und die weisse Brücke

Es regnet und der Himmel ist blau

Da unten am See schwimmt deine Seele

Die Sonnenstrahlen aus deinem Herzen fließend

Ich lasse dich fliegen

Frei

Ein Tropfen Feuerwasser

Ein wenig Dampfblitzer

Eine Tube Regenbogenwolken

Und eine weisse Taube über die Brücke

Fröhlich singend lässt sie den Frieden über alles hinwegleuchten

Einkehr in die Natur und das Leben darin

Sie werden eins

Das EINE

Galaxis